Veranstaltungen

"Bundeswehr und Gesellschaft" - eine gemeinsame Vortragsreihe mit der VHS Vaterstetten
Der Krieger- und Soldatenverein Vaterstetten und die VHS Vaterstetten haben 2025 unter der Überschrift "Bundeswehr und Gesellschaft" eine gemeinsame Vortragsreihe mit militärischem Bezug vereinbart. Mit diesen gemeinsam geplanten und organisierten Veranstaltungen wollen wir ein breiteres Publikum zu verschiedenen Themen rund um die militärische Gegenwart und Vergangenheit gewinnen, zu ihrer gesellschaftliche Akzeptanz und damit gleichzeitig zu Fragen und Diskussionen anregen. Auch mit der Absicht, ein wenig mehr Publicity für unsere Vereinsarbeit zu erreichen ganz im Sinne der Mahnung zu Frieden und Völkerverständigung.
Die Schlacht von Hohenlinden - Exkursion
Die Reihe "Bundeswehr und Gesellschaft" steht auch im neuen VHS-Wintersemester 2026 wieder im Fokus der Militärhistorie. Diesmal geht es am Samstag, dem 17. Oktober 2026, zu einer Exkursion nach Hohenlinden. Direkt vor unserer Haustür liegt ein echtes Juwel für historisch und politisch Interessierte. Mit dem Museum der Schlacht von Hohenlinden, dem Denkmal und den vielen analog und digital zu begehenden Wegen rund um die wunderschöne oberbayerische Gemeinde haben die Menschen in Hohenlinden mit ihren Partnern aus Frankreich und Europa in den letzten Jahrzehnten eine beispiellose Gedenkstätte geschaffen. Gerade heutzutage wird aber auch klar, um was für eine faszinierende Bildungsstätte es sich handelt, in welcher man aus unterschiedlichsten Perspektiven in die damalige Zeit eintauchen kann.
Die Schlacht bei Hohenlinden fand am 3. Dezember 1800 während der Napoleonischen Kriege bei den oberbayerischen Orten Hohenlinden und Maitenbeth statt. 60.000 alliierte österreichisch-bayerische Truppen unter Erzherzog Johann von Österreich erlitten dabei eine schwere Niederlage gegen die 54.000 französischen Truppen der Rheinarmee unter General Moreau. Nach dieser Niederlage war das österreichische Heer nicht mehr in der Lage, den französischen Vormarsch aufzuhalten. Kaiser Franz II. sah sich gezwungen, am 25. Dezember 1800 den Waffenstillstand von Steyr zu unterzeichnen. Durch den darauf folgenden, am 9. Februar 1801 unterzeichneten Frieden von Lunéville schied Österreich bis 1805 aus dem Krieg gegen Frankreich aus.Wir beschäftigen uns am 17. Oktober 2026, von 14:00 bis 17:00 Uhr, mit der Vorgeschichte der Schlacht und den historischen Rahmenbedingungen, dem Schlachtverlauf sowie den durchaus beträchtlichen Konsequenzen, vor allem für Bayern aber auch für Deutschland und Europa.
Treffpunkt ist zunächst das Wendlandhaus am Niederfeld 10 in Hohenlinden. Dort gibt es eine Einführung in das Thema und den Ablauf der Exkursion. Danach besuchen wir in zwei Gruppen abwechselnd das Museum an der Pfarrer-Andrä-Str. 1 und das Denkmal zur Schlacht in unmittelbarer Nähe. Den Abschluss bildet wieder das Wendlandhaus. Dort gibt es einen kleinen Imbiss und die Möglichkeit, Fragen rund um das Thema zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Durch das Programm führen Ludwig Maurer der Vorsitzende des Museumsvereins, Dr. Karem Gomaa, zweiter Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins Vaterstetten sowie Rolf Kaiser, der Leiter des Museums der Schlacht von Hohenlinden.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Bundeswehr und Gesellschaft" und wird in Kooperation mit dem Krieger- und Soldatenverein Vaterstetten, dem Historischer Verein Hohenlinden 2000 e.V. und der Gemeinde Hohenlinden durchgeführt.
Wir bitten aus organisatorischen Gründen um Voranmeldung. Anreise in Eigenregie, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Auf Anfrage können ggfs. Fahrgemeinschaften aus Vaterstetten gebildet werden. Das Wendlandhaus und das Museum sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet, bitte Bedarf melden!
Eine Karte der Schlacht von Hohenlinden, aus Schirmer's Kriegsgeschichtlicher Atlas of 1912.
Anmeldung: 08106 / 35 90 35 oder service@vhs-vaterstetten.de - Kurs: W0112 - Kurs-Entgelt: 15 Euro.


Erstes Gemälde: Schlachtszene - Im Hintergrund die Alte Kirche und das Gasthaus zur Post in Brand geschossen und im Vordergrund General Moreau mit seinem Hund, der ein Goldenes Halsband trägt.
Zweites Gemälde: Ende der Schlacht bei Hohenlinden. Oberbefehlshaber Moreau schließt sich in Begleitung der Generäle Grouchy und Ney mit General Richepance zusammen, dem die österreichischen Gefangenen folgen (Gemälde von Henri Frédéric Schopin - Schloss von Versailles).
Zweites Gemälde: Ende der Schlacht bei Hohenlinden. Oberbefehlshaber Moreau schließt sich in Begleitung der Generäle Grouchy und Ney mit General Richepance zusammen, dem die österreichischen Gefangenen folgen (Gemälde von Henri Frédéric Schopin - Schloss von Versailles).